Körper- und bewegungsbasierte Methoden
Grundverständnis
Körper und Psyche stehen in enger Wechselwirkung. Viele Menschen nehmen Belastung zuerst im Körper wahr – etwa durch Verspannungen, Erschöpfung, Schlafprobleme oder das Gefühl, nicht mehr richtig zur Ruhe zu kommen. Gedanken, Gefühle und körperliche Prozesse beeinflussen sich gegenseitig und prägen unser Erleben im Alltag oft stärker als uns bewusst ist.
Körperorientierte Arbeit nutzt genau diesen Zusammenhang gezielt, um Zugang zu inneren Zuständen zu schaffen, Spannungen zu regulieren und das eigene Erleben bewusster zu machen. Entspannungsverfahren unterstützen zusätzlich dabei, das Nervensystem zu beruhigen, Regeneration zu fördern und langfristig stabilere Bewältigungsstrategien aufzubauen.
In der Praxis RaumZwei werden körper- und bewegungsbasierte Methoden als wesentlicher Bestandteil der psychologischen Arbeit eingesetzt.
Methoden und Ansätze
Je nach Anliegen werden psychologische Methoden mit körperorientierten und achtsamkeitsbasierten Zugängen kombiniert, wie zum Beispiel:
- Atemarbeit und Atemwahrnehmung
- Entspannungsverfahren (z. B. Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training)
- Achtsamkeitsbasierte Übungen
- Körperwahrnehmung und Embodiment
- Elemente aus Yoga (z. B. Yin Yoga, sanfte Bewegungsformen)
- Kiefer-Yoga zur Spannungsregulation im Gesichts-, Nacken- und Schulterbereich
- sanfte Bewegungs- und Dehnübungen
- Förderung von Körperbewusstsein und Selbstregulation
Die Auswahl der Methoden erfolgt individuell und orientiert sich an Ihren Bedürfnissen und Zielen.
Schwerpunkte
Körperorientierte Arbeit kann besonders unterstützen bei:
- Stress und anhaltender Anspannung
- innerer Unruhe und Überforderung
- Erschöpfung und fehlender Regeneration
- Zur Förderung der Körper- und Selbstwahrnehmung
- psychosomatischen Beschwerden
- Spannungsmustern im Körper (z. B. Kiefer, Nacken, Schultern)
- Aufbau von Stabilität und inneren Ressourcen
Ziel der körperorientierten Arbeit
Ziel ist es, einen bewussteren Zugang zum eigenen Körper zu entwickeln. Sie lernen, Anspannung früher wahrzunehmen und besser zu regulieren, sowie Ihren Körper wieder stärker als Ressource im Alltag zu erleben. Durch die Integration von Körper und Erleben in die psychologische Arbeit können neue Wege im Umgang mit Belastungen entstehen – als Grundlage für langfristige Veränderung und psychische Gesundheit.